Squova hat zwei Wege, dem Team etwas zu sagen, und der Unterschied ist einfach:
- Chat ist Unterhaltung. Sie läuft, sie scrollt weg, sie darf das.
- Ankündigung ist Aushang. Sie bleibt oben, ist auffindbar, und du siehst, wer sie gelesen hat.
Faustregel: Wenn es in zwei Tagen noch stimmen muss, ist es eine Ankündigung.
Der Chat
Drei Arten von Unterhaltung
Im Tab Chat liegen alle nebeneinander, sortiert nach Aktivität, mit Ungelesen-Zähler:
- Team-Chat: alle im Team, gibt es automatisch. Wer neu dazukommt, sieht den bisherigen Verlauf, aber nicht als ungelesen. Dasselbe gilt, wenn dich jemand in eine Gruppe holt, und für die Verbund-Chats deines Teams.
- Gruppen: Teilrunden, die du selbst zusammenstellst („Spieltag-Orga“, „Trainerstab“).
- Direktnachrichten: zwei Personen.
Oben stehen unter Eigene Chats die Chats deines Teams. Schreibt euer Team mit anderen Teams, aus dem Verein oder über eine Team-Verbindung, steht darunter ein eigener Abschnitt Verbund. Die Suche oben findet Chats aus beiden Abschnitten. Ihn sieht der Trainerstab: wer im Team Inhaber:in oder Admin ist oder eine Rolle der Leitung hat. Wie der Chat zweier Teams funktioniert, steht unter Verein & verbundene Teams.
Dem Trainerstab eines anderen Teams schreiben
Im Trainerstab schreibst du auch Personen aus den anderen Vereins-Teams, aus den verbundenen Teams und dem Vorstand deines Vereins. Unter + → Neuer Chat stehen oben drei Reiter: dein Team, Verein und Verbund; nur in der Sicht „Alle Teams“ wählst du vorher das Team. Unter Verein steht der Vorstand ganz oben, sobald er dein Team sieht (nach seiner Freigabe), darunter je Vereins-Team ein Abschnitt, der Trainerstab zuerst. Unter Verbund stehen die verbundenen Teams außerhalb des Vereins. Fehlt ein Reiter, gibt es dort niemanden.
Du kannst in allen drei Reitern wählen. Nur Leute aus deinem Team ergeben einen Team-Chat; ist jemand aus Verein oder Verbund dabei, wird es ein Chat über die Teams hinweg mit allen Gewählten. Eine einzelne Person aus einem anderen Trainerstab oder dem Vorstand wird eine Direktnachricht. Für jedes Paar von Personen gibt es genau eine; mit dem Vorstand ist es dieselbe, die er von seiner Seite öffnen würde.
Namen stehen so, wie die Person sie für den Verein oder für verbundene Teams freigegeben hat, und ohne Profilbild. Eine Mitteilung sagt nur, dass eine Direktnachricht da ist, nicht was darin steht.
Verlässt ein Team den Verein, wird eine Verbindung getrennt oder leitet eine der beiden Personen ihr Team nicht mehr, ruht der Chat: Ihr lest weiter, was darin steht, schreiben geht nicht mehr.
Direktnachrichten und Gruppen über mehrere Teams können dasselbe wie jeder Chat in Squova: antworten, reagieren, bearbeiten und löschen, Fotos, Dateien und Sprachnachrichten schicken, Termine verlinken und im Verlauf suchen. Was davon wie geht, steht unter Was eine Nachricht kann. Fotos und Dateien zählen beim Speicher deines eigenen Teams.
Eine Einladung annehmen
Schreibt dir jemand aus einem anderen Team zum ersten Mal oder holt dich in eine Gruppe über Teams, ist das eine Einladung. In der Chat-Liste steht dann „Einladung von …“, und im Chat oben eine Leiste mit Annehmen und Ablehnen. Lesen kannst du vorher schon, schreiben erst nach dem Annehmen. Bis dahin bekommst du nur die eine Mitteilung über die Einladung, keine für jede Nachricht.
Lehnst du eine Gruppe ab, bist du nicht mehr drin, wie nach dem Verlassen. Lehnst du eine Direktnachricht ab, verschwindet sie bei dir, und die andere Person sieht im Chat, dass du abgelehnt hast. Schreibt sie dich später noch einmal an, kommt eine neue Einladung. In Chats innerhalb deines Teams gibt es keine Einladung, dort bist du sofort dabei.
Eine Gruppe über mehrere Teams
Wählst du unter Andere Teams mehrere Personen oder auch Spieler:innen, entsteht eine Gruppe über Teams, etwa für eine Spielgemeinschaft. Hinein kommen Leute aus deinem Team, aus den Teams im Verein und aus den verbundenen Teams. Anlegen darf, wer sein Team leitet; schreiben darf jede:r in der Gruppe.
Wer die Gruppe anlegt, ist ihr Admin. Admins verwalten sie wie eine Gruppe im Team: Sie benennen sie in der Chat-Info um, holen Leute dazu, nehmen sie über ⋯ wieder heraus und ernennen weitere Admins. Wer sein Team leitet, holt Leute aus allen Teams, aus denen die Gruppe kommen kann; ein Admin ohne Leitung nur aus dem eigenen Team. Eine Gruppe hat immer mindestens einen Admin; geht der letzte, wird es, wer am längsten dabei ist und die Einladung angenommen hat.
Wer hineingeholt wird, bekommt eine Mitteilung. In der Chat-Info stehen alle mit ihrem Team, dazu Medien, Dateien und Links aus dem Verlauf, und dort verlässt du die Gruppe mit Gruppe verlassen. Deine Nachrichten bleiben dann bei den anderen stehen. Verlässt dein Team den Verein oder endet die Verbindung zum Team, aus dem die Gruppe angelegt wurde, ruht sie für dich. Verlässt du selbst dein Team oder wirst du dort entfernt, bist du auch aus der Gruppe heraus, wie aus den Gruppen im Team. Bist du gesperrt, siehst du sie bis zur Entsperrung nicht.
Eine neue Unterhaltung startest du über +; die Teilnehmenden wählst du aus dem Kader. In einer Gruppe lassen sich später Leute hinzufügen und entfernen, und es kann mehrere gleichberechtigte Admins geben.
Eine Gruppe kannst du jederzeit verlassen: in der Chat-Info über Gruppe verlassen. Eine Direktnachricht und den Team-Chat verlässt du nicht; beide kannst du in der Chat-Info stummschalten. Der Team-Chat bleibt, solange du im Team bist.
Was eine Nachricht kann
Langes Drücken öffnet alles an einer Stelle. Am Rechner mit Maus geht es über einen Rechtsklick auf die Nachricht oder über das ⋯, das beim Überfahren neben ihr erscheint:
- Antworten mit Bezug auf die Ursprungsnachricht, damit man sie nicht suchen muss. Tippst du auf das Zitat in einer Antwort, springt der Verlauf zur Ursprungsnachricht; ein Tipp auf den Rest der Nachricht tut nichts.
- Reagieren mit vollem Emoji-Feld und deutscher Suche. Wer die Nachricht geschrieben hat, sieht die Reaktion in der Glocke.
- Weiterleiten in eine andere Unterhaltung desselben Teams.
- Mit Stern markieren, nur für dich sichtbar, dein privates Merkzeichen.
- Bearbeiten, nur eigene Textnachrichten.
- Kopieren, Info, Löschen.
Gelöscht wird grundsätzlich nur die eigene Nachricht. Text, Anhang und Reaktionen sind danach weg, an ihrer Stelle steht „Diese Nachricht wurde gelöscht“, bei dir „Du hast diese Nachricht gelöscht“. So sehen die anderen, dass dort etwas war. In der Chat-Liste und in der Glocke steht statt des Textes „Nachricht gelöscht“. Nach dem Bearbeiten zeigt die Glocke den neuen Text. Eine Push, die schon auf einem Sperrbildschirm angekommen ist, lässt sich in beiden Fällen nicht zurückholen.
Ist die Nachricht sehr lang, wird sie in dieser Ansicht oben abgeschnitten, damit die Emoji-Leiste und das Menü vollständig auf den Schirm passen. Am unteren Rand läuft der Text dann weich aus. Der Text selbst bleibt vollständig, du siehst ihn wie gewohnt, sobald du die Ansicht wieder schließt.
Wenn das Senden scheitert
Was du tippst, bleibt im Eingabefeld, auch wenn du den Chat verlässt oder die App schließt. Beim nächsten Öffnen steht der Text noch da.
Ohne Netz steht deine Nachricht trotzdem im Verlauf, mit einer kleinen Uhr und „wartet auf Netz“. Sie geht von selbst hinaus, sobald das Netz zurück ist, in der Reihenfolge, in der du geschrieben hast. Das gilt für Text; Bilder, GIFs, Sticker, Sprachnachrichten und Anhänge brauchen Netz.
Lehnt Squova eine Nachricht ab, etwa weil du in diesem Chat nicht mehr schreiben darfst, steht sie wieder im Eingabefeld, und darüber steht, was schiefging. Hattest du Antworten gewählt, ist auch das Zitat wieder da. Hast du den Chat in der Zwischenzeit verlassen, findest du den Text beim nächsten Öffnen im Feld. Was du nach dem Absenden schon weitergeschrieben hast, bleibt stehen; die gescheiterte Nachricht steht davor. War die App inzwischen ganz geschlossen, steht die Nachricht mit „nicht gesendet“ im Verlauf; drückst du lange darauf, kommt ihr Text ins Feld.
Scheitert das Bearbeiten, bleibst du im Bearbeiten-Modus. Der nächste Tipp auf Senden ändert dieselbe Nachricht und schickt keine neue. Bei einem GIF oder Sticker gibt es keinen Text zum Zurückholen: Dort erscheint nur die Meldung, und ein erneuter Tipp sendet noch einmal.
In den Verbund-Chats gilt dasselbe.
Wenn eine Verwaltung eingreift
Fremde Nachrichten entfernt die Moderation. Dazu gehört man auf zwei Wegen:
- Über die Rolle. Wer das Recht „Chat moderieren“ hat, moderiert jeden Chat, in dem er ist: den Team-Chat und jede Gruppe. Voreingestellt sind das Inhaber:innen, Admins und Trainer:innen.
- Für einen einzelnen Chat. In der Chat-Info im ⋯ neben der Person „Zur Moderation ernennen“ wählen, zurück geht es mit „Moderation entziehen“. Die Person moderiert dann genau diesen Chat und keinen anderen. Ernennen darf, wer selbst über die Rolle moderiert, in einer Gruppe auch deren Admins.
In derselben Liste sieht jedes Mitglied, wer moderiert. Direktnachrichten haben keine Moderation.
Die Moderation kann den Team-Chat in der Chat-Info auf „Nur Moderation schreibt“ stellen. Dann schreiben dort nur noch Personen mit dem Recht „Chat moderieren“. Alle anderen lesen und reagieren weiter und sehen statt der Eingabe den Hinweis „Nur die Moderation schreibt in diesem Chat.“ Eigene Nachrichten bearbeiten sie in dieser Zeit auch nicht. Das passt für Ansagen, bei denen Rückfragen woanders hingehören. In Gruppen gibt es den Schalter nicht.
Außerdem kann die Moderation eine Nachricht im Team-Chat anpinnen: lange auf die Nachricht drücken und „Anpinnen“ tippen. Sie steht dann für alle in einer Leiste unter dem Kopf des Chats, und ein Tipp auf die Leiste springt zur Nachricht im Verlauf. Angepinnt ist immer nur eine Nachricht, eine zweite ersetzt die erste. Gelöst wird sie mit dem X an der Leiste oder mit „Nicht mehr anpinnen“ an der Nachricht selbst. Wird die Nachricht gelöscht oder entfernt, verschwindet die Leiste mit ihr. Hast du die Person blockiert, die sie geschrieben hat, zeigt die Leiste nur „Ausgeblendete Nachricht“.
Ein eigenes Bild für den Team-Chat vergibt ebenfalls die Moderation: in der Chat-Info auf „Bild ändern“ tippen und ein Foto wählen. Es steht dann für alle in der Chat-Liste, im Kopf des Chats und in der Chat-Info, an der Stelle des Team-Logos. Mit „Bild entfernen“ ist wieder das Team-Logo zu sehen. Gruppen und Direktnachrichten haben kein eigenes Bild.
Eine entfernte Nachricht verschwindet nicht spurlos. An ihrer Stelle bleibt eine Zeile stehen: „Von … entfernt“. Das ist Absicht. Eine fremde Nachricht aus dem Verlauf zu nehmen ist ein Eingriff, und alle im Chat sollen sehen, dass er stattgefunden hat und von wem.
Dieselbe Person darf den Team-Chat auch umbenennen, wenn euch „Team-Chat“ zu nüchtern ist.
In Gruppen entfernen die Admins der Gruppe fremde Nachrichten, dazu alle, die dort moderieren. Anpinnen, „Nur Moderation schreibt“ und ein eigenes Bild gibt es nur im Team-Chat. Den Namen einer Gruppe ändern nur ihre Admins.
Was Admins einer Gruppe dürfen: die Gruppe umbenennen, Mitglieder hinzufügen und entfernen und weitere zum Admin machen oder wieder absetzen, die Erstellerin eingeschlossen. Beides liegt in der Gruppen-Info im ⋯ neben der Person; Entfernen fragt vorher nach. Den letzten Admin kann niemand absetzen. Verlässt der letzte Admin die Gruppe, wird das Mitglied Admin, das am längsten dabei und im Team aktiv ist, damit die Gruppe nicht ohne Verwaltung dasteht.
Sprachnachricht, Bild, Datei
Aufnehmen und senden geht direkt aus der Eingabezeile. Die Aufnahme wird auf dem Server in ein Format gebracht, das jedes Gerät abspielt. Es gibt kein „bei mir geht’s nicht“.
Beim Abhören springst du mit einem Tipp in den Balken an diese Stelle, oder du ziehst den Punkt. Das geht auch, bevor die Nachricht läuft, sie beginnt dann dort. Zu hören ist sie auch, wenn das iPhone auf lautlos steht. Läuft Musik in einer anderen App, pausiert sie so lange.
Über das Pluszeichen wählst du ein Foto, ein Video oder eine Datei. Gesendet wird dabei noch nichts. Die Datei steht in einer Leiste über der Eingabe, ein Foto mit kleinem Vorschaubild, ein Video oder Dokument mit Symbol, jeweils mit dem Dateinamen. Was du jetzt tippst, geht als Text mit hinaus, sobald du auf Senden tippst. Senden geht auch ohne Text.
Im Browser geht es auch ohne Pluszeichen: Liegt ein Bild in der Zwischenablage, etwa ein Bildschirmfoto, fügst du es mit Strg+V (Mac: ⌘+V) ins Eingabefeld ein. Es landet in derselben Leiste. Während du eine Nachricht bearbeitest, fügt Strg+V kein Bild ein. In der App auf dem Handy geht das Einfügen von Bildern bisher nicht, dort nimmst du das Pluszeichen.
Das X an der Leiste nimmt nur die Datei weg, dein Text bleibt stehen. Scheitert das Hochladen, etwa weil der Speicher des Teams voll ist, bleiben Datei und Text ebenfalls stehen, und darüber steht, was schiefging. Hast du vorher Antworten gewählt, trägt die Nachricht mit der Datei auch das Zitat.
Die Datei gehört zur Nachricht und erscheint nicht unter „Dateien“. Sie belegt Speicher des Teams, bis die Nachricht gelöscht ist.
Bilder öffnen sich angetippt groß, Dokumente stehen als Zeile im Verlauf.
GIFs
Links neben der Eingabe sitzt ein Gesicht. Dahinter geht eine Leiste auf, und die Tastatur fährt dafür runter. Die Eingabezeile bleibt dabei, wo sie ist. Ein GIF antippen heißt senden. Es ist die Nachricht, nicht ihre Beigabe.
Am Computer liegt dort auch ein Reiter Emoji. Auf dem Handy fehlt er mit Absicht: Deine eigene Tastatur hat schon einen Emoji-Knopf, mit deinem Verlauf und deinen Hauttönen. Zwei davon nebeneinander helfen niemandem.
Zwei Dinge, die dahinterstecken und die du wissen solltest:
- Dein Gerät spricht nie mit dem Anbieter. Suche und Bilder laufen über unseren Server. An GIPHY geht dabei der Suchbegriff selbst; deine IP-Adresse, dein Konto und die Kennung deines Geräts bleiben bei uns. Zu deinem Konto gespeichert wird kein Suchbegriff.
- Der Jugendschutz-Filter steht fest auf der strengsten Stufe und lässt sich nicht ändern. In einem Verein sitzen Jugendmannschaften mit im Chat.
Ein GIF verbraucht keinen Speicherplatz eures Teams: Gespeichert wird nur, welches es war.
Sticker aus euren eigenen Fotos
In derselben Leiste liegt der Reiter Sticker. Ein Tipp auf das Pluszeichen, ein Foto aus der Galerie, kurz warten: Der Server sucht die Motive und legt dir je Motiv eine Kachel vor.
- Findet er ein Motiv, siehst du zwei Kacheln: Freigestellt und Ganzes Foto.
- Findet er mehrere, bekommt jedes seine eigene Kachel, dazu Alle für alle zusammen.
- Ganzes Foto stellt gar nicht frei. Diese Kachel geht immer, auch wenn kein Motiv erkennbar ist.
Jede Kachel bringt ihren eigenen Ausschnitt mit. Wählst du Motiv 2, rahmt der Zuschnitt Motiv 2.
Zwei Personen, die sich auf dem Foto berühren, sind für den Server ein Motiv. Er unterscheidet Motiv und Hintergrund, nicht die eine Person von der anderen.
Der Editor
Ausgewählt ist noch nicht fertig. Im selben Bild kannst du weitermachen:
- Zuschnitt. Der Rahmen über dem Bild zeigt, was bleibt. Zieh ihn an eine andere Stelle, oder fass eine seiner vier Ecken an: Die gegenüberliegende bleibt dabei stehen, der Rahmen wächst und schrumpft von ihr weg. Mit zwei Fingern geht dasselbe. Daneben liegen drehen, spiegeln, zurück auf das gefundene Motiv und das ganze Bild. Drehen und Spiegeln rechnen den Rahmen mit, dein Ausschnitt bleibt also auf derselben Stelle des Motivs.
- Pinsel. Über das Bild wischen nimmt weg, was nicht dazugehört. Umgeschaltet holt derselbe Wisch zurück, was fehlt. Drei Strichstärken, und jeder Strich lässt sich einzeln zurücknehmen.
- Einkreisen. Fahr einmal mit dem Finger um das Motiv herum: Alles außerhalb fällt weg. Das ist der Weg, wenn das Modell danebenliegt, denn hier zählt nur deine Linie.
- Text. Beliebig viele Beschriftungen, jede an ihrer eigenen Stelle, in ihrer eigenen Größe, Neigung, Farbe und Schrift. Der Abschnitt weiter unten geht es der Reihe nach durch.
- Stift und Verpixeln. Zwei weitere Reiter in derselben Zeile. Der Stift malt Farbe auf den Sticker, das Verpixeln macht Gesichter unkenntlich. Beide haben weiter unten einen eigenen Abschnitt.
Das Bild bleibt dabei stehen, nur die Werkzeuge darunter rollen. Und: Ändere den Zuschnitt zuerst. Wer danach am Ausschnitt zieht, verliert Pinselstriche und Einkreisung, weil sie sonst an der falschen Stelle säßen. Die App sagt es, wenn es passiert.
Was du siehst, ist immer das fertige Bild. Es wird nach jeder Änderung neu gerechnet, damit dich beim Speichern nichts überrascht.
Steht der Zuschnitt eine Sekunde still, sieht Squova das Motiv ein zweites Mal an, diesmal nur in deinem Ausschnitt. Die Kanten werden dabei feiner, und Haare oder Finger bleiben eher stehen. Das dauert ein bis zwei Sekunden und läuft von selbst; bis dahin siehst du die gröbere Fassung. Klappt es einmal nicht, bleibt es bei der gröberen, ohne Meldung. Der Sticker ist auch so fertig.
Zum Schluss tippst du oben auf den Haken. Dann fragt Squova, wohin der Sticker gehört, und erst deine Antwort legt ihn an. Es gibt zwei Fächer, und der Unterschied zählt:
- Meine. Sie gehören dir. Sie folgen dir in jedes Team und in jeden Verbund-Chat. Niemand außer dir kann sie löschen, auch keine Verwaltung.
- Team. Sie gehören dem Verein. Alle im Team sehen sie und können sie senden. Löschen darf, wer den Sticker gemacht hat, und wer den Chat verwaltet.
Einen eigenen Sticker gibst du über langes Drücken ins Team. Das kopiert ihn: Deiner bleibt dir, auch wenn du das Team später verlässt.
Dasselbe lange Drücken bietet an einem Team-Sticker, der nicht von dir ist, Melden an. Die Meldung geht denselben Weg wie eine gemeldete Nachricht: Sie landet bei allen, die das Recht Meldungen sehen haben.
Pakete: Ordnung im Vorrat
In ein Fach passen dreißig Sticker, in „Meine“ dreißig und in „Team“ noch einmal dreißig. Ist das Fach voll, lehnt Squova den nächsten ab und sagt es dir; du musst dann erst einen löschen. Pakete ändern daran nichts, sie ordnen nur, was schon da ist. Ein Paket ist eine benannte Gruppe innerhalb eines Fachs, also innerhalb von „Meine“ oder innerhalb von „Team“. Es ersetzt die beiden Fächer nicht, es gliedert sie.
Oben rechts in jedem Fach steht Paket. Ein Tipp darauf fragt nach einem Namen, und danach liegt die Gruppe als eigene Zeile unter den Kacheln. Zehn Pakete je Fach sind möglich.
Einsortiert wird über den Sticker selbst: gedrückt halten, dann In ein Paket. Hast du noch keines, führt derselbe Weg direkt zum Anlegen. Ein Sticker liegt immer in höchstens einem Paket; verschiebst du ihn, verlässt er das alte. Über Aus dem Paket nehmen landet er wieder oben im Fach, wo alles liegt, was zu keiner Gruppe gehört.
Auf die Paketzeile tippen öffnet Umbenennen und Löschen. Bei deinen eigenen Paketen darfst du beides immer, bei Team-Paketen entweder, wenn du sie angelegt hast, oder wenn du den Chat verwaltest.
Ein Paket zu löschen kostet keinen Sticker. Die Bilder darin bleiben und rutschen wieder nach oben ins Fach. Die App schreibt dir hin, wie viele das waren.
Videos im Chat
Schickst du ein Video, rechnet Squova es beim Ablegen kleiner: bis zu 720 Zeilen hoch und stärker komprimiert, die Bildrate bleibt wie bei der Aufnahme. Kleinere Videos werden nicht hochgerechnet. Aus einer halben Minute Handy-Video werden so aus rund 43 MB wenige.
Das geht nicht nur Technikinteressierte etwas an: Der Speicher eines Teams ist begrenzt, und ohne diesen Schritt wäre er nach einer Handvoll Videos voll.
Im Dateien-Bereich passiert das nicht. Was du dort ablegst, legst du bewusst ab, und eine Spielaufnahme zur Analyse soll ihre Auflösung behalten.
Auf den Sticker malen
Im Editor liegt neben dem Pinsel ein Stift. Damit malst du frei auf den Sticker. Rechts steht ein Farbstreifen: Fahr mit dem Finger daran entlang, oben liegen Weiß, Grau und Schwarz, darunter die bunten Töne. Der Tupfer sitzt an der Stelle, die du greifst, und trägt die Farbe, die dort liegt.
Unten stehen drei Strichstärken. Zurück nimmt den letzten Strich weg, der Papierkorb alle.
Stift und Pinsel tun Verschiedenes, auch wenn beide über das Bild fahren. Der Pinsel bearbeitet die Freistellung: Er nimmt Motiv weg oder holt es zurück. Der Stift trägt Farbe auf, und die bleibt auch dort stehen, wo vorher nichts war. Ein Zurück beim einen rührt das andere nicht an.
Gesichter verpixeln
Auf einem Mannschaftsfoto steht neben deinem Motiv fast immer jemand, der nicht auf einem Sticker landen will. Dafür liegt in der Kopfzeile das Raster-Symbol.
Fahr damit über die Stelle, die verschwinden soll. Drei Stärken stehen darunter; die mittlere passt für ein Gesicht auf einem Gruppenbild. Zurück nimmt den letzten Zug weg, der Papierkorb alle.
Verpixelt wird in Klötzen, nicht als Weichzeichner. Das ist Absicht: Eine Unschärfe lässt sich mit etwas Mühe zurückrechnen, ein Klotz nicht. Der durchsichtige Hintergrund bleibt dabei unberührt.
Text auf den Sticker setzen
Das Aa in der Kopfzeile öffnet das Textwerkzeug. Ein Tipp auf das Pluszeichen legt einen Text in die Mitte des Bildes; was dort steht, überschreibst du im Feld darunter.
Danach ziehst du ihn mit dem Finger dorthin, wo er stehen soll. Auf dem Telefon drehst und vergrößerst du ihn zusätzlich mit zwei Fingern. Beides liegt daneben auch als Symbol, für die Maus und für kleine Schritte.
Der Knopf mit dem Aa schaltet durch die drei Schriften und zeigt dabei die, die gerade gilt: Was auf ihm steht, ist die Schrift, die du bekommst. Die Farbe kommt vom selben Streifen wie beim Stift. Die Kontur richtet sich nach ihr, damit ein dunkler Text auf einem dunklen Foto nicht verschwindet.
Ein Tipp auf einen Text wählt ihn aus, zu erkennen am Rahmen. Der Papierkorb entfernt genau diesen einen und lässt die anderen stehen. Mehr als fünf Texte nimmt ein Sticker nicht an.
Was du beim Ziehen siehst, ist bereits die richtige Schrift in der richtigen Größe. App und Server benutzen dieselbe Schriftdatei, deshalb steht der Text am Ende genau dort, wo du ihn losgelassen hast.
Text und gemalte Striche liegen die ganze Zeit über dem Bild, nicht darin. Der Server bekommt sie erst zu sehen, wenn du speicherst. Deshalb erscheinen sie sofort, wandern beim Werkzeugwechsel nicht und werden nie doppelt gezeigt.
Bei Pinsel und Einkreisen ist es anders: Die ändern die Freistellung selbst, und was sie bewirken, sieht man nur am neu gerechneten Bild. Dort wird deshalb weiterhin bei jeder Änderung gerechnet.
Bewegte Sticker aus einem Video
Wählst du statt eines Fotos ein Video, entsteht ein bewegter Sticker. Er ist drei Sekunden lang und wiederholt sich.
Unter dem Video liegt ein Regler mit zwei Griffen: einer für den Anfang, einer für das Ende. Zwischen ihnen liegt der Bereich, der im Sticker landet, und darüber steht, von welcher bis zu welcher Sekunde er läuft. Drei Sekunden sind das Höchste, kürzer geht immer.
Die Vorschau wiederholt genau diesen Bereich. Was du dort siehst, ist der fertige Sticker. Der Rahmen bestimmt den Ausschnitt, genau wie beim Foto.
Malen, Verpixeln und Text gibt es beim bewegten Sticker genauso wie beim Foto, mit denselben Symbolen an derselben Stelle. Was du setzt, liegt über dem laufenden Bild und bleibt dort während der ganzen Wiederholung stehen.
Ist dein Video kürzer als drei Sekunden, gibt es nichts zu wählen: Der Sticker ist dann das ganze Video.
Bewegte Sticker werden nicht freigestellt. Der Hintergrund bleibt also stehen. Bei einem Foto rechnet der Server das Motiv heraus; bei fünfundvierzig Einzelbildern würde das je Sticker mehrere Minuten dauern.
Ein Sticker ist quadratisch. Ist dein Video hochkant oder quer, schlägt der Rahmen deshalb das größte Quadrat vor, das hineinpasst: So bleiben keine leeren Ränder. Willst du mehr vom Bild, zieh den Rahmen auf; was dann außen fehlt, bleibt durchsichtig.
Ein Video darf höchstens 60 MB groß sein. Ton wird nicht übernommen, ein Sticker ist stumm.
Ein GIF als Vorlage
Wählst du ein GIF, entsteht daraus ebenfalls ein bewegter Sticker. Einen Regler gibt es dabei nicht: Der Sticker sind die ersten drei Sekunden.
War das GIF schon freigestellt, bleibt es freigestellt. Auch der Rand, den ein hochkantes Bild zum Quadrat braucht, ist durchsichtig und nicht schwarz.
Bewegte WebP-Dateien gehen nicht, und das ist ausgerechnet das Format, in dem Sticker aus anderen Messengern vorliegen. Squova sagt es dir und legt keine kaputte Datei an. Nimm ein GIF oder ein Video.
Wenn ein Sticker nicht in Ordnung ist
Halte ihn gedrückt und wähle Melden. Das geht bei Team-Stickern, die jemand anderes angelegt hat; deine eigenen meldest du nicht, die löschst du. Als Grund steht neben Beleidigung, unangemessenem Inhalt und Spam auch Verletzt Rechte zur Wahl, für Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht. Die Meldung landet bei allen, die im Team das Recht Meldungen sehen haben.
Wer selbst kein Squova nutzt und etwas melden will, findet dafür ein Formular auf squova.de/inhalt-melden. Es braucht kein Konto. Wer es abschickt, bekommt eine Empfangsbestätigung per Mail, und der Betrieb erfährt davon sofort und nicht beim nächsten Blick ins Backend. Das Formular verlangt dafür Begründung, Fundstelle, Namen und E-Mail-Adresse; ohne eine dieser Angaben entsteht keine Meldung.
Wenn ein Sticker gesperrt wird
Bei einer Meldung, die Rechte verletzt, kann der Betrieb einen einzelnen Sticker sperren. Er verschwindet dann aus dem Vorrat und aus jeder alten Nachricht, in der er steht; dort steht danach „Sticker nicht mehr verfügbar“. Eine Sperre lässt sich im Team nicht aufheben, auch nicht von der Verwaltung: Sie liegt außerhalb eurer Daten. Es trifft immer genau diesen einen Sticker, nie das Team und nie das Konto der Person, die ihn gemacht hat. Die Inhaber:innen des Teams, ohne Inhaber:in der Vorstand des Vereins, bekommen dazu eine Mail mit dem Grund, ohne zu erfahren, wer gemeldet hat. Hebt der Betrieb die Sperre auf, bekommen sie ebenfalls eine Mail.
Wenn eine Nachricht gesperrt wird
Genauso kann der Betrieb eine einzelne Chat-Nachricht sperren. An ihrer Stelle steht dann für alle „Vom Betrieb gesperrt“, auch für die Person, die sie geschrieben hat. Antippen zeigt nichts, auch nicht, wenn du den Absender blockiert hast, und in der Glocke steht statt ihres Textes „Nachricht gesperrt“. Ein Foto, eine Datei oder ein Link daraus fehlt auch in der Chat-Info. Hebt der Betrieb die Sperre auf, steht die Nachricht wieder im Verlauf; in der Glocke bleibt es bei „Nachricht gesperrt“.
Löschen wirkt rückwirkend. Eine Nachricht merkt sich nur, welcher Sticker es war, nicht das Bild selbst. Löschst du einen Sticker, steht in alten Nachrichten „Sticker nicht mehr verfügbar“. Das ist Absicht bei einem Team-Sticker, den eine Verwaltung entfernt; bei deinem eigenen solltest du es wissen, bevor du aufräumst.
Zwei Dinge noch:
-
Dein Foto liegt höchstens 15 Minuten auf dem Server. Es geht einmal hin, bleibt dort, solange du im Editor arbeitest, und wird danach gelöscht: spätestens beim Speichern, sonst automatisch nach einer Viertelstunde. Dauerhaft behalten wird allein der fertige Sticker.
Bis zum 31. August 2026 stand hier, dass das Foto gar nicht gespeichert wird, und das stimmte: Es reiste bei jeder Vorschau erneut mit. Auf dem Telefon war genau das der Grund, warum der Editor sich zäh anfühlte.
-
Bilder mit anderen Menschen nur mit deren Einverständnis. Auf einem Sticker ist fast immer ein Gesicht, und das gehört der Person, der es gehört.
Links und Auszeichnung
Schreibst du eine Web-Adresse in den Chat, wird sie erkannt und ist antippbar. In der App öffnet sie sich in einem Browser-Fenster innerhalb der App, ein Tippen auf „Fertig“ bringt dich zurück in den Verlauf. Im Browser öffnet sie sich in einem neuen Tab.
Gesammelt stehen alle geteilten Adressen in der Chat-Info unter „Links“, neben „Medien“ und „Dateien“. Wurde dieselbe Adresse mehrfach geteilt, steht sie dort einmal, mit dem letzten Absender. Durchsucht werden dafür die letzten 500 Nachrichten.
Die Auszeichnung aus dem Termin-Protokoll gilt auch hier: zwei Sternchen machen fett, ein
Unterstrich kursiv, zwei Wellen durchgestrichen. Überschriften und Listen gibt es im Chat
bewusst nicht. Eine Nachricht ist kein Dokument.
Eine Nachricht von früher finden
Zwei Orte, je nachdem was du weißt.
Du weißt nicht mehr, in welchem Chat es stand. Dann suchst du oben in der Chat-Liste. Unter den gefundenen Chats erscheint ein zweiter Abschnitt „Nachrichten“ mit den Treffern aus allen deinen Unterhaltungen, auch aus den Verbund-Chats. Antippen springt an genau die Stelle im Verlauf, und die Nachricht ist dort kurz hervorgehoben.
Du weißt, in welchem Chat. Dann tippst du im offenen Chat oben auf die Lupe. Dort steht, der wievielte von wie vielen Treffern gerade dran ist, und mit den Pfeilen gehst du durch sie hindurch.
Du suchst eine Datei, kein Wort. Dann brauchst du die Suche gar nicht: In der Chat-Info steht unter Medien die Fotos und Videos, unter Dateien die Dokumente und unter Links die geteilten Web-Adressen.
Gesucht wird im Text der Nachrichten und in den Namen von Anhängen. Groß und klein ist egal, Umlaute auch, und Teilwörter zählen: „halle“ findet die „Sporthalle Lindenau“. Sprachnachrichten durchsucht niemand, dafür müsste jemand sie abtippen.
Solange du in einem älteren Teil des Verlaufs stehst, steht über der Eingabe eine Pille „Zum Ende springen“. Sie ist der Rückweg, und sie sagt dir, dass unten noch mehr kommt.
Verweise auf Termine, Umfragen und Dateien
Eine Nachricht kann auf einen Termin, eine Umfrage, eine Ankündigung, eine Datei oder einen Spielzug verweisen. Sie erscheint dann als Karte mit dem echten Titel und ist antippbar. Statt „schaut mal ins Taktik-Board“ steht der Spielzug im Chat. Solange die Taktik neu gebaut wird, fehlt der Spielzug in der Auswahl; bestehende Verweise bleiben stehen und führen zu einem Hinweis.
Den Weg dorthin findest du über das Pluszeichen links neben dem Eingabefeld: Foto oder Video, Datei hochladen, Team-Datei teilen, Termin teilen, Umfrage teilen und Ankündigung teilen. Eine Team-Datei geht als Verweis hinaus, nicht als neue Kopie.
Hast du eine gewählt, öffnet sich die Liste. Bei mehr als acht Einträgen steht dort ein Suchfeld und darunter „Alle … anzeigen“, falls du weiter zurückblättern willst; Team-Dateien stehen unter ihren Kategorien. Über den Pfeil oben links kommst du zurück zur Auswahl, ohne von vorn anzufangen.
Tippst du einen Eintrag an, steht er mit Symbol und Titel in der Leiste über der Eingabe, wie eine Datei. Hinaus geht er erst mit Senden, zusammen mit dem Text, den du dazuschreibst. GIFs und Sticker gehen sofort.
Zwei Dinge tauchen in diesen Listen bewusst nicht auf: vergangene Termine, weil ein Verweis darauf selten einen Anlass hat, und alles, was euer Team von einem verbundenen Team geliehen hat. Geliehene Inhalte gehören dem anderen Team; sie weiterzugeben wäre dasselbe wie Weiterleiten über die Team-Grenze, und das gibt es in Squova nicht.
Gelesen oder nicht
Ein Haken heißt gesendet, zwei blaue heißen gelesen, und zwar von allen, die die Lesebestätigung eingeschaltet haben. Im Team-Chat bleibt es deshalb oft lange bei einem Haken.
Schaltest du die Lesebestätigung ab, sendest du keine mehr und siehst auch keine. Die Regel gilt in beide Richtungen; alles andere wäre einseitig.
Stummschalten geht je Unterhaltung, in der Chat-Info mit dem Schalter Mitteilungen: Der Chat läuft weiter, dein Handy bleibt still.
Ankündigungen
Schreiben
Titel und Text. Unter dem Text liegt eine Leiste mit Überschrift, Fett, Kursiv, Liste und Nummerierte Liste; sie wirkt auf das, was du markiert hast, oder auf die Zeile. Rechts schaltet Vorschau das fertige Bild unter dem Feld an. Eine angefangene Liste setzt sich beim Tippen von selbst fort. Web-Adressen werden automatisch antippbar.
Dazu kannst du:
- anheften: der Beitrag bleibt oben und erscheint zusätzlich auf der Startseite, solange er gilt,
- planen: Veröffentlichung zu einem späteren Zeitpunkt,
- befristen: nach dem Datum unter „Gültig bis“ verschwindet der Beitrag für Mitglieder, auch von der Startseite. Verwaltende sehen ihn in der Liste weiter, gedimmt und als „Abgelaufen“ markiert.
Lesen
Am Handy steht eine Ankündigung zuerst als Vorschau da: Team, Titel, die ersten drei Zeilen Text mit Mehr darunter und dann Reaktionen und Kommentare. Ein Tipp auf den Titel oder auf Mehr zeigt den ganzen Beitrag mit Anhängen, Verweisen, Autor und Lesestatus, ein Tipp auf den Titel klappt ihn wieder zu. Der Text behält dabei Schrift und Abstände, er wird nur länger. Ist er kurz und hat der Beitrag weder Anhänge noch Verweise, gibt es nichts aufzuklappen: Er steht gleich ganz da. Aufgeklappt starten zwei Fälle: ein Beitrag, den du noch mit Verstanden bestätigen musst, und einer, den du über eine Mitteilung öffnest. Was du selbst auf- oder zuklappst, bleibt so, bis du die App neu startest. Am Computer steht links die Liste und rechts der gewählte Beitrag, immer ganz.
Wer soll es sehen
Standardmäßig alle. Über die Empfängerliste schränkst du auf Gruppen oder einzelne Personen ein, etwa nur den Trainerstab. Wer nicht dazugehört, sieht den Beitrag nicht. Ausgenommen ist, wer Ankündigungen verwaltet: Diese Personen sehen jeden veröffentlichten Beitrag, einen Entwurf aber nur seine Verfasserin.
Wer hat es gelesen
Squova merkt sich, wer den Beitrag gesehen hat; dafür reicht schon die Vorschau in der Liste. Bei wichtigen Sachen schaltest du zusätzlich die „Verstanden“-Pflicht ein: Dann genügt Ansehen nicht, es braucht einen aktiven Tipp.
Erinnern schickt eine Nachricht nur an die, bei denen noch nichts steht, nicht an alle, sonst würde die Erinnerung genau die nerven, die schon reagiert haben. Mit „Verstanden“-Pflicht zählt dabei der Tipp auf Verstanden: Wer den Beitrag nur gelesen hat, bekommt die Erinnerung auch.
Die Leseliste sehen nur Verwaltende. Wer die Lesebestätigung ausgeschaltet hat, steht dort als Ohne Lesebestätigung: Ob die Person den Beitrag gesehen hat, zeigt Squova dann nicht, auch nicht im Zähler, und erinnert wird sie ohne „Verstanden“-Pflicht nicht. Ein Tipp auf Verstanden ist dagegen eine aktive Bestätigung und immer sichtbar; der Hinweis darauf steht unter dem Knopf.
An der Team-Grenze endet es: Für Leser:innen aus verknüpften Teams existieren diese Listen nicht.
Anhänge, Verweise, Kommentare
Fotos landen als Galerie im Beitrag, Dokumente als Dateizeile. Verweise auf Termine, Umfragen, Dateien oder Spielzüge funktionieren wie im Chat, einen neuen Spielzug-Verweis gibt es also erst nach dem Neubau der Taktik. Sie werden automatisch ausgeblendet, wenn das Ziel gelöscht wurde.
Kommentare sind standardmäßig an und pro Beitrag abschaltbar. Reaktionen funktionieren wie im Chat.
Vorlagen und Entwürfe
Wiederkehrende Texte wie den Aufruf zur Hallenreinigung oder die Trainingslager-Info speicherst du als Vorlage. Vorlagen gehören dem ganzen Team, nicht dir: Wechselt die Person, bleibt der Text.
Schließt du ein angefangenes Formular, fragt Squova, ob daraus ein Entwurf werden soll. Entwürfe liegen auf dem Server (also auch auf deinen anderen Geräten), sind nur für dich sichtbar und lösen nichts aus. Über Weiterschreiben & veröffentlichen im Menü öffnest du einen Entwurf wieder, samt Empfängerliste. Schließt du ihn erneut, bleiben deine Änderungen auf Wunsch als Entwurf stehen.
Nachträglich ändern
Eine veröffentlichte Ankündigung öffnest du über Bearbeiten im Menü. Es erscheint dasselbe Formular wie beim Schreiben, mit allen Angaben vorbelegt: Empfänger, Text, Anhänge, Verweise und Zeitplan. Einen Anhang nimmst du über Entfernen neben seinem Namen ab, neue fügst du wie beim Schreiben hinzu. Entfernt wird erst beim Speichern; schließt du das Formular vorher, bleibt alles, wie es war.
Im eigenen Team verschickt das Speichern keine neue Benachrichtigung, auch nicht an Personen, die du neu in die Empfängerliste aufgenommen hast. Sie sehen den Beitrag ab dann in ihrer Liste. Anders bei einem anderen Team, in dem du Kreise oder Personen gewählt hast: Wer dort neu dazukommt, bekommt eine Benachrichtigung. Wer ihn noch nicht gelesen hat, auch die Neuen, erreichst du über Erinnern.
Eine Vereins-Ankündigung erscheint in eurem Team als Kopie mit dem Vereinsnamen vor dem Titel. Ihr könnt sie bearbeiten wie jede andere; ändert der Vorstand sie danach, gilt wieder seine Fassung.
Melden und Blockieren
Zwei getrennte Wege für zwei verschiedene Fälle. Melden wendet sich an die Verwaltung deines Teams: Jemand soll sich das ansehen. Blockieren ändert nur deine eigene Sicht und geht niemanden sonst etwas an.
Melden
Eine fremde Nachricht lange drücken und Melden wählen. Bei Kommentaren, Beiträgen und Antworten im Forum und Ankündigungen liegt derselbe Eintrag im ⋯. Du wählst einen Grund aus einer kurzen Liste und kannst eine Anmerkung dazuschreiben.
Die Meldung geht an die Personen im Team, die das Recht Meldungen sehen haben. Sie sehen deinen Namen, den Namen der gemeldeten Person, den Grund und einen Auszug des Beitrags.
Der Auszug wird beim Melden festgehalten und ändert sich danach nicht mehr. Wird der Beitrag gelöscht, bleibt er trotzdem lesbar. Ohne das stünde später ein Vorwurf ohne Gegenstand da.
Nach dem Absenden kannst du zusätzlich Squova einschalten. Daraus wird eine Support-Anfrage mit demselben Auszug, und du findest sie unter Hilfe → Meine Anfragen. Ohne diesen Schritt erfährt Squova von deiner Meldung nichts. Der Weg ist für den Fall gedacht, dass die Verwaltung selbst das Problem ist oder nicht reagiert.
Denselben Beitrag meldest du genau einmal. Ein zweiter Versuch sagt dir, dass deine Meldung schon vorliegt; eine zweite entsteht nicht.
Was die Verwaltung mit einer Meldung macht
Wer das Recht Meldungen sehen hat, findet sie unter Mehr → Team verwalten → Meldungen, ab Tablet-Größe über Team verwalten in der Seitenleiste. Die Liste zeigt zuerst die offenen, mit ihrer Anzahl; erledigte liegen hinter dem Umschalter daneben.
An jeder offenen Meldung stehen zwei Handgriffe. Erledigt schließt den Vorgang ab, und danach steht an der Meldung, wer das war und wann. Aus dem Team entfernen gibt es nur, wenn du auch das Recht hast, Mitglieder zu entfernen. Wer Meldungen lesen darf, darf deshalb noch niemanden hinauswerfen.
Erledigt heißt nicht bereinigt. Auszug, Grund, Anmerkung und der Name der meldenden Person bleiben lesbar. Es ist eine Auskunft über den Vorgang, nicht über den Vorfall.
Verlässt jemand das Team oder wird er entfernt, verschwinden seine Meldungen mit der Mitgliedschaft. Und zwar beide Sorten: die, die er selbst verfasst hat, und die über ihn vorlagen.
Erledigte Meldungen löscht Squova 18 Monate nach ihrer Erledigung. Offene bleiben, bis jemand sie erledigt.
Blockieren
Im Kader das Profil der Person öffnen, dann ⋯ → Blockieren. Du siehst danach keine Chat-Nachrichten und keine Kommentare mehr von ihr, und ihre Nachrichten lösen bei dir keine Mitteilung aus. In der Chat-Liste und im Zitat, wenn jemand anderes ihr antwortet, steht statt ihres Textes „Ausgeblendete Nachricht“. Die Suche findet ihre Nachrichten nicht, der Ungelesen-Zähler zählt sie nicht mit, und in der Chat-Info fehlen ihre Fotos, Dateien und Links.
Termine, Ankündigungen und Zusagen bleiben sichtbar. Das ist Absicht: Wer seine Trainerin blockiert, soll trotzdem erfahren, dass das Training ausfällt.
An der Stelle einer ausgeblendeten Nachricht steht eine graue Zeile. Tippst du sie an, siehst du genau diese eine Nachricht, und beim nächsten Öffnen des Verlaufs ist sie wieder zu. Die Blockade bleibt dabei bestehen. Weiterleiten lässt sich eine ausgeblendete Nachricht auch aufgedeckt nicht.
Aufgehoben wird sie an zwei Stellen: im ⋯-Menü im Kader und unter Konto → Einstellungen, wo alle blockierten Personen stehen. Danach sind die Nachrichten sofort wieder da.
Blockieren wirkt nur für dich und in eine Richtung. Die andere Person sieht deine Beiträge weiter und erfährt nicht, dass du sie blockiert hast. Auch die Verwaltung sieht das nicht.
Benachrichtigungen
Beides schickt Push: neue Nachrichten und veröffentlichte Ankündigungen. Chat und Ankündigungen sind dabei zwei getrennte Bereiche, du kannst also den einen laut lassen und den anderen leise stellen. Der Ort dafür ist Konto → Einstellungen, beschrieben unter Anmelden & Konto.
Solange ein Chat offen vor dir liegt, kommt für ihn keine Push-Meldung, und der Zähler steigt nicht. Die neuen Nachrichten gelten dann als gelesen.
Wer darf was
Chat und Ankündigungen kennen vier Rechte.
| Recht | Was es erlaubt |
|---|---|
| Chat schreiben | im Chat schreiben, antworten, reagieren, Anhänge und Sprachnachrichten senden, neue Unterhaltungen beginnen, Sticker anlegen |
| Chat moderieren | fremde Nachrichten in jedem eigenen Chat außer Direktnachrichten entfernen, Moderation für einen Chat vergeben, den Team-Chat umbenennen, „Nur Moderation schreibt“ umschalten, eine Nachricht anpinnen, das Bild des Team-Chats ändern, fremde Team-Sticker löschen und Sticker-Pakete umbenennen oder löschen |
| Meldungen sehen | gemeldete Beiträge samt Grund, Melder:in und Auszug lesen |
| Ankündigungen verwalten | Beiträge und Vorlagen anlegen, bearbeiten, löschen, Leseliste sehen, erinnern |
So sind sie voreingestellt:
| Rolle | Chat schreiben | Chat moderieren | Meldungen sehen | Ankündigungen verwalten |
|---|---|---|---|---|
| Inhaber:in, Admin | ja | ja | ja | ja |
| Trainer:in | ja | ja | nein | ja |
| Kassenwart:in | ja | nein | nein | nein |
| Eventplaner:in | ja | nein | nein | ja |
| Mitglied | ja | nein | nein | nein |
Meldungen sehen ist bei Trainer:innen bewusst aus: Eine Meldung kann sich gegen sie richten. Wer es anders will, legt eine eigene Rolle dafür an.
Melden und Blockieren stehen jedem Mitglied offen und hängen an keinem Recht.
Schreiben ist bewusst abtrennbar. In einem Jugendteam kann es sinnvoll sein, den Chat für einzelne Rollen auf Lesen zu stellen, ohne ihnen alles andere wegzunehmen.
⚠️ Das Recht „Chat moderieren“ gilt in jedem Chat, in dem die Person ist, auch in einer Gruppe. In eine Gruppe, in der sie nicht ist, schaut sie damit nicht hinein. Bis zum 10.10.2026 zählte das Recht nur im Team-Chat, und für reine Moderation gab es eine eigene Rolle. Wer sie hatte, moderiert seither den Team-Chat als dort Ernannte:r.
Kommentare an einer Ankündigung darf jede:r schreiben, der den Beitrag sieht. Den eigenen Kommentar änderst oder löschst du selbst über sein ⋯, alle löschen darf, wer Ankündigungen verwaltet. Löschen fragt jedes Mal nach. Ändern darf nur, wer den Kommentar geschrieben hat.