← Zur Übersicht

Sport & Spieltag

Live-Scoring

Satz für Satz mitzählen am Feldrand. Ein Tipp ist ein Punkt, die Satz-Logik kennt Halle und Beach, und wer zu Hause ist, sieht den Stand in Echtzeit.

Dieses Kapitel beschreibt das Mitzählen am Feldrand und alles, was daran hängt: den Satzverlauf, das Mitsehen in Echtzeit, die Aufstellung zum Spiel und die MVP-Wahl danach. Wer nur wissen will, wie ein Wettbewerb entsteht, liest Wettbewerb anlegen und planen.

Profi-Modul. Live-Scoring gehört ab dem Tarif Medium dazu.

Loslegen

Am einfachsten aus einem geplanten Spiel heraus: Spiele & Ergebnisse öffnen, das Spiel antippen, Live-Zähler starten. Dann sind Gegner, Wettbewerb und Zuordnung schon gesetzt.

Ein Spiel lässt sich auch spontan anlegen, für ein Freundschaftsspiel, das nirgends im Plan steht.

Zählen

Ein Tipp ist ein Punkt. Kein Formular, keine Eingabemaske: die Fläche der jeweiligen Mannschaft antippen, fertig. Das muss zwischen zwei Ballwechseln funktionieren, nicht in Ruhe.

Die beiden Flächen füllen den Bildschirm bis zur Fußzeile. Das ist Absicht: Am Feldrand tippt man minutenlang auf ein Gerät, das man dabei kaum ansieht, also ist die Fläche das Bedienelement und bekommt den Platz. Alles, was selten passiert, liegt hinter den drei Punkten oben rechts.

Oben steht, wo du bist: Wettbewerb, Spieltag und Halle, mit einem Tipp zurück in den Spielplan. Das braucht vor allem, wer den Zähler aus einem geteilten Link öffnet: Bei zwei Spielen gegen dieselbe Mannschaft sagen zwei Namen allein nicht, welches gerade läuft.

Die Satz-Logik richtet sich nach der Sportart eures Teams:

Sätze bisEntscheidungssatz
Halle25 (zwei Punkte Abstand)15
Beach21 (zwei Punkte Abstand)15

Der Bildschirm bleibt beim Zählen wach. Das Telefon sperrt nicht mitten im Satz zu.

Der Satzverlauf ist während des Spiels sichtbar; du siehst also nicht nur den aktuellen Satz.

Vertippt?

Rückgängig liegt als „−1“ unter der jeweiligen Seite, Zurücksetzen hinter den drei Punkten. Zwei Tipps auf dieselbe Seite passieren, und das darf kein Drama sein. Zurücksetzen fragt nach, weil es alle gezählten Sätze des Spiels verwirft.

Der Live-Zähler ist ausdrücklich kein Ergebnis. Er springt bei Rückgängig und Zurücksetzen, und genau deshalb wird er nirgends als Endstand ausgegeben. Gewertet wird erst, wenn der Satz beziehungsweise das Spiel steht.

Mitsehen

Der Stand geht in Echtzeit an alle im Team, ohne Neuladen und ohne dass jemand nachfragen muss. Wer samstags arbeiten muss, schaut trotzdem zu.

Für die Halle gibt es zusätzlich eine Anzeige für den Beamer, siehe Spielplan öffentlich zeigen.

Danach

Spiel beenden liegt bei den drei Punkten, solange gespielt wird. Sobald das Spiel entschieden ist, kommt es als Knopf auf die Fläche. Dann ist es das, was du suchst, und vorher hätte ein großer Knopf die ganze Laufzeit über lauter gewirkt als das Zählen.

Wollt ihr ein Ergebnis ohne Zählen eintragen, steht der Weg ebenfalls dort: Ergebnis von Hand eintragen.

Ist das Spiel beendet, wandert der Satzverlauf ins Ergebnis und von dort automatisch in

  • die Tabelle des Wettbewerbs,
  • die Statistiken (Sätze, Ballpunkte, Bilanz, Formkurve).

Niemand tippt dieselben Zahlen ein zweites Mal ab.

Aufstellung

Wer gespielt hat, hältst du am Spiel fest. Der Weg dorthin heißt überall „Aufstellung“: im Kopf des geöffneten Spiels, im ⋮ der Spielzeile, im ⋮ des Live-Zählers und am Termin an eurer Zeile unter „Dein Spieltag“. Es sind vier Wege, weil einem die Aufstellung an vier verschiedenen Stellen einfällt: beim Planen, kurz vor dem Anpfiff, beim Zählen und beim Nachtragen hinterher.

Du tippst die Leute nacheinander an. Erster Tipp Start, zweiter Bank, dritter wieder raus.

Unter jedem aufgestellten Namen steht die Position. Sie gehört zum Einsatz, nicht zur Person: Wer heute außen spielt, kann nächste Woche in der Mitte stehen. Squova schlägt die Position aus dem Profil vor, sobald du jemanden aufstellst, und du überschreibst sie mit einem Tipp. Zur Wahl steht, was eure Sportart kennt. In der Halle sind das Zuspiel, Außenangriff, Mittelblock, Diagonal, Libero, Abwehrspezialist und Universal, am Strand Block, Abwehr und Universal.

Hängt das Spiel an einem Termin, steht neben jedem Namen die Antwort auf die Einladung, und wer zugesagt hat, steht oben. Aufstellen, ohne zu wissen, wer überhaupt kommt, ist sonst Raten. Gibt es keinen Termin zum Spiel, steht dort nichts: Wo niemand gefragt wurde, gibt es auch keine Antwort.

Zum Aufstellen brauchst du außerdem den Blick auf den Kader. Ohne ihn zeigt Squova dir keine Namen, und die Aufstellung sagt dir das, statt eine leere Liste hinzustellen.

Ein Turniertag, eine Aufstellung

An einem Turniertag stehen schnell fünf Spiele im Plan, und in vieren davon dieselben sechs Leute. Dafür gibt es „Für alle Spiele dieses Spieltags übernehmen“. Der Knopf steht in der Aufstellung und nur dort, wo er etwas tun kann: Hat kein weiteres Spiel des Tages eine offene Aufstellung, oder gehört das Spiel zu gar keinem Spieltag, ist er nicht da.

Er überschreibt nichts. Gefüllt werden nur Spiele, die noch keine Aufstellung haben. Wo du für Spiel 3 schon etwas eingetragen hast, bleibt es stehen, und der Hinweis sagt hinterher, wie viele Spiele ausgelassen wurden.

Die Aufstellung bleibt dabei am einzelnen Spiel. Wechsel unterscheiden sich zwischen zwei Spielen desselben Tages, also ist das Übernehmen eine Abkürzung beim Eintragen, keine gemeinsame Aufstellung für den ganzen Tag. Nach dem Übernehmen kannst du jedes Spiel einzeln weiter anpassen.

Entwurf, dann Aushang

Eine gespeicherte Aufstellung ist erst einmal ein Entwurf. Außer dir sieht sie niemand. Du kannst also in Ruhe umstellen, ohne dass jemand mitliest: Wer am Mittwoch auf der Bank steht und am Donnerstag doch startet, hat dazwischen sonst umsonst schlecht geschlafen.

Mit „Aufstellung aushängen“ wird sie sichtbar, und dein Team bekommt eine Mitteilung. Ab da steht bei jedem auf dem Start-Bildschirm und am Termin, woran er ist: du startest, du bist auf der Bank, oder du bist nicht aufgestellt. Auch der letzte Satz steht da, und zwar ausdrücklich: Wer nichts liest, weiß nicht, ob er draußen ist oder ob der Trainer noch nicht fertig war.

Änderst du danach etwas und hängst erneut aus, erfährt es nur, wen es betrifft. Wer unverändert startet, bekommt keine Meldung. Eine Nachricht an alle, weil sich bei einem etwas geändert hat, ist nach dem dritten Mal genau das, wofür man Push abschaltet.

Punkte gibt es erst fürs Spielen, nicht fürs Aufgestelltwerden. Solange das Spiel nicht beendet ist, bringt ein Platz in der Aufstellung keine Punkte. Sonst würde ein Plan zählen, der sich noch dreimal ändert, und bei einer Absage bliebe er stehen.

Der MVP wird gewählt

Das Team wählt, wer herausgestochen ist, nicht der Trainer. Sobald das Spiel beendet ist und die Aufstellung ausgehängt, öffnet am Spiel die Wahl. Sie läuft 48 Stunden: Das deckt das Sonntagsspiel ab, bei dem man Montag im Zug abstimmt.

  • Wählen darf jedes aktive Teammitglied, auch wer nicht mitgespielt hat. Wer von draußen zusieht, sieht oft mehr als wer auf dem Feld steht.
  • Wählbar ist, wer in der Aufstellung stand. MVP eines Spiels kann nur sein, wer es gespielt hat.
  • Dich selbst kannst du nicht wählen. Ein MVP ist ein Kompliment von anderen.
  • Deine Stimme ist geheim, und den Zwischenstand sieht niemand. Wer 4:1 sieht, stimmt nicht mehr für den Einen.

Nach Ablauf steht das Ergebnis am Spiel, mit der Beteiligung daneben: „Felix Fischer, 5 von 12 Stimmen“. Die Zahl gehört dazu, denn drei Stimmen sind eine schwächere Aussage als zehn.

Bei Gleichstand entscheidet der Trainer, aber nur zwischen den Gleichauf-Platzierten. Sonst wäre die Wahl Zierde: Vier stimmen für Felix, vier für Marc, und gekürt wird Tobias. Am Spiel steht danach „Gleichstand, vom Trainer entschieden“, damit später niemand rätselt.

Ohne Aufstellung keine Wahl. Wer nicht weiß, wer gespielt hat, kann nicht abstimmen. Am Spiel steht dann, woran es liegt.

Wer darf was

Zählen darf, wer Ergebnisse melden darf, im eigenen Team. Bei einer Begegnung eines Wettbewerbs darf das zusätzlich das gastgebende Team: Wer vor Ort ist, soll melden können, ohne den Ausrichter anzurufen.

Die Aufstellung hängt an einem eigenen Recht, „Aufstellung und Schiri“. Wer aufstellen darf, muss keine Ergebnisse eintragen dürfen, und umgekehrt. So kann ein Co-Trainer die Mannschaft aufstellen, ohne am Endstand zu drehen.

Praxis-Tipps

  • Vor dem ersten Aufschlag starten, nicht beim Stand von 8:6. Nachträglich hochzutippen ist fehleranfällig.
  • Eine Person zählt. Zwei Geräte am selben Spiel führen zu Doppelpunkten.
  • Ladegerät mitnehmen. Ein wacher Bildschirm über fünf Sätze kostet Akku.