Mitglieder, Rollen & Rechte
Wer gehört zum Team, wer darf was. Rollen anpassen, eigene Rollen bauen, Gruppen und Ämter vergeben.
Squova hat keine feste Hierarchie, aus der sich alles Weitere ergibt. Es hat Rechte, die ihr selbst vergebt, in Rollen gebündelt, damit ihr nicht bei jeder Person einzeln nachdenken müsst. Fünf Rollen sind vorbereitet; ihr könnt sie ändern und eigene dazubauen.
Die Mitgliederliste
Unter Mitglieder steht, wer zum Team gehört. Je Person siehst du Rolle, Ämter und Status, dazu Trikotnummer und Position. Ganz unten stehen die Gesperrten, damit es einen Weg zurück gibt.
Wer noch auf Freigabe wartet, steht nicht hier, sondern unter Team verwalten → Einladungen & Codes → Anfragen. Die Aufnahme ist eine Entscheidung über das Team, keine Pflege einer Person, die schon dabei ist.
Geändert wird im Profil der Person. Tippe eine Zeile an, dann steht oben rechts ein ⋮-Menü: Profil bearbeiten, Rolle ändern, Zusatzrollen, Ämter zuweisen, Amtszeit, Sperren, Entfernen. Alles an einer Stelle, und zwar dort, wo du die Person auch vor dir hast.
Suchen und filtern
Oben stehen genau zwei Zeilen: die Suche (Name, Spitzname, Position) und darunter ein Filter-Feld. Ein Tipp darauf öffnet ein Blatt mit drei Abschnitten:
- Position, die Positionen eurer Sportart,
- Rolle, alle Rollen, die in eurem Team wirklich vergeben sind,
- Amt, alle laufenden Ämter.
Du kannst mehrere zugleich wählen. Innerhalb eines Abschnitts gilt „oder“ (zwei Positionen zeigen beide), zwischen den Abschnitten „und“: „Trainer:in“ plus „Kapitän“ zeigt nur, wer beides ist. Das Feld nennt danach, was gerade gilt, und „Alle anzeigen“ im Blatt setzt alles zurück.
Ein vierter Abschnitt heißt Fehlt und beantwortet die Frage, die vor jeder Saison kommt: Wer hat noch keine Trikotnummer, keine Position, keinen Geburtstag, keine Kontaktdaten, keinen Notfallkontakt? Wähle eine Lücke, und die Liste zeigt genau die Personen, bei denen sie klafft. Danach kannst du wie immer Auswählen → Alle → Exportieren, und du hast die Liste zum Nachfragen.
Die drei Kontakt-Lücken siehst du nur mit dem Recht „Kontakt und Zugang“. Wer die Daten nicht sehen darf, soll auch nicht erfahren, wer sie nicht hinterlegt hat: Auch das ist eine Aussage über die Person.
Der Filter gilt für die ganze Liste, auch für den Trainerstab. Filterst du nach einer Position, bleibt vom Stab nur, wer sie hat. Bis zum 20.08.2026 war der Stab davon ausgenommen, und das überraschte: Man filtert nach Mittelblock und bekommt Mittelblocker plus alle Trainer:innen.
Einwilligungen festhalten
Unter Team verwalten → Einwilligungen legt ihr an, was ihr braucht: „Fotos auf der Website“, „Mitfahrten“, was bei euch anfällt. Jede Art bekommt einen Namen und eine kurze Beschreibung, und beides formuliert ihr selbst.
Wer eingewilligt hat, hältst du im Profil der Person fest: dort im ⋮ unter „Einwilligungen“. Du trägst ein, an welchem Tag sie vorliegt und wer erklärt hat, das Mitglied selbst oder eine sorgeberechtigte Person. Bei Sorgeberechtigten ist der Name Pflicht, sonst speichert Squova nicht.
Squova holt keine Einwilligung ein. Das macht euer Verein, auf dem Weg, den ihr ohnehin nutzt. Die App hält nur fest, was vorliegt. Verantwortlich für die Einwilligung ist der Verein, nicht wir.
Ein Widerruf löscht den Eintrag nicht, er datiert ihn: „widerrufen am …“. Das ist Absicht. Der Widerruf gilt ab sofort für die Zukunft, aber ihr müsst nachweisen können, dass die Einwilligung vorher vorlag, sonst stünde jedes ältere Foto plötzlich ohne Grundlage da.
Jede Person sieht ihre eigenen Einwilligungen in ihrer Akte, ohne besonderes Recht. Fremde sehen nur Personen mit dem Recht Einwilligungen (voreingestellt Inhaber:in und Admin).
Ein Amt kann eine Rolle vorschlagen
Zu „Kassenwart:in“ gehört meistens die Rolle, die an die Kasse darf. Beim Anlegen eines Amts unter Team verwalten → Ämter & Titel kannst du deshalb eine Rolle hinterlegen. In der Liste steht dann neben dem Amt, welche das ist.
Vergeben wird sie damit nicht. Weist du das Amt jemandem zu, fragt die App danach: „Soll die Rolle … dazukommen?“ Du kannst „Nur das Amt“ wählen, dann bleibt es bei der Auszeichnung. Dasselbe beim Entziehen: Trägt die Person die vorgeschlagene Rolle, fragt die App, ob sie mitgehen soll.
Das Amt vergibt keine Rechte, es erinnert nur daran. Ein Amt, das selbst Rechte verteilt, wäre ein zweiter Weg neben den Rollen, und dann müssten Eskalations-Deckel und Rechte-Protokoll beide Wege kennen. Vergeben wird deshalb immer über die Rolle, mit allem, was daran hängt.
Auch der Sammelweg fragt: Vergibst du ein Amt über die Mehrfachauswahl an zehn Leute, kommt die Frage einmal und nennt die Zahl. Wem du die Rolle nicht geben darfst, weil sie mehr kann als deine eigene, steht danach mit Namen da. Das Amt bekommen alle trotzdem.
Zwei Fälle bleiben still: ein Amt ohne hinterlegte Rolle, und eine Person, die die Rolle schon als Basis-Rolle hat. Die Basis ist ihr Zugang zum Team und hängt nicht an einem Amt.
Ehemalige führen
Squova löscht beim Austritt alles, was zu einer Person im Team gehört. Wenn ihr eine Vereinshistorie braucht, schaltet das ein: Team verwalten → Team-Einstellungen → Ehemalige führen. Der Schalter ist ab Werk aus, und umlegen darf ihn nur, wer Einstellungen verwalten darf.
Ist er an, entsteht beim nächsten Austritt ein Eintrag: Name und Zeitraum, angezeigt als „dabei von … bis …“. Mehr steht dort nicht, keine Adresse, kein Geburtstag, keine Rolle. Die Liste findet ihr unter Team verwalten → Ehemalige, lesen darf sie, wer Zugang verwalten darf.
Ausschalten löscht nichts. Der Schalter entscheidet nur darüber, ob künftig neue Einträge entstehen. Wollt ihr die vorhandenen loswerden, löscht ihr sie einzeln.
Wer nicht in der Liste stehen will, sagt euch das, und ihr löscht den Eintrag über das Papierkorb-Symbol. Eine Begründung darf niemand verlangen, das ist das Widerspruchsrecht aus der DSGVO. Meldet sich niemand, verschwindet ein Eintrag nach zehn Jahren von selbst.
Zwei Fälle landen nie im Verzeichnis: eine abgelehnte Anfrage, weil dort nie jemand im Team war, und eine gelöschte Konto-Anmeldung. Wer sein Squova-Konto löscht, verlangt Löschung von uns, und danach hätte die Person keinen Weg mehr, dem Eintrag zu widersprechen.
Mehrere auf einmal
Im ⋮ über der Liste steht Auswählen. Danach trägt jede Zeile ein Häkchen, und die Filterzeile wird zur Auswahlzeile: „Fertig“, die Zahl der Gewählten, „Alle“ und ein ⋮ mit den Aktionen.
Drei Dinge kannst du für alle Gewählten auf einmal tun:
- Zu Gruppe hinzufügen (Recht: Gruppen verwalten). Wer schon drin ist, bleibt einmal drin.
- Amt zuweisen (Recht: Rollen verwalten), immer ohne Frist. Die Amtszeit setzt du einzeln im Profil, denn sie unterscheidet sich je Person.
- Auswahl exportieren, sonst identisch zum Export der ganzen Liste.
Rolle, Sperre und Entfernen gibt es hier bewusst nicht. Wer zehn Leute auf einmal auswählt, prüft nicht zehnmal einzeln, und diese drei lassen sich nicht zurücknehmen.
„Alle“ meint die Personen, die gerade sichtbar sind: Was ein Filter ausblendet, wählst du nicht mit. Umgekehrt verlierst du eine Auswahl nicht, wenn du danach filterst oder suchst. Sie endet erst mit „Fertig“.
Die Liste als Datei
Oben neben der Suche liegt ein ⋮. Dahinter stehen zwei Ausgaben, beide als CSV, beide sofort in Excel oder LibreOffice lesbar:
- Kader als CSV: Name, Spitzname, Trikotnummer, Position, Zweitposition, Trikotgröße, Rollen, Ämter, Status und „dabei seit“. Das darf holen, wer den Kader sieht.
- Mit Kontaktdaten (CSV): dieselbe Liste plus E-Mail, Telefon, Adresse, Geburtstag und Notfallkontakt. Dafür brauchst du das Recht Kontakt und Zugang, und du bestätigst vorher einen Hinweis.
Der zweite Export wird protokolliert. Wer ihn wann gemacht hat und wie viele Personen darin standen, steht im Rechte-Protokoll unter „Exporte“. Der Kader-Export nicht: Er enthält nichts, was nicht ohnehin jede:r im Team sieht.
Zwei Dinge stehen nie in einer dieser Dateien: der Verletzungshinweis, weil er ein Gesundheitsdatum ist, und wartende Beitrittsanfragen, weil diese Personen noch nicht im Team sind. Gesperrte Mitglieder stehen drin, mit ihrem Status.
Denk daran, was eine solche Datei ist: Sobald sie auf einem Rechner liegt, gelten die Rechte aus Squova nicht mehr für sie. Sie lässt sich weiterschicken, kopieren und vergessen, und niemand kann sie für die Betroffenen zurückholen.
Was es überhaupt gibt, steht woanders. Welche Rollen euer Team hat, welche Ämter, welche Personengruppen und welche Codes: alles unter Team verwalten. Hier vergibst du, dort legst du an. Diese Trennung gibt es seit dem 19.08.2026, vorher lag beides in dieser Liste.
Jedes Mitglied hat ein eigenes Konto. Ein Eintrag im Kader ohne Konto ist nicht vorgesehen, und das ist eine Entscheidung und keine Lücke: An einem Konto hängen Alter, Zustimmung und die eigenen Rechte an den eigenen Daten. Ein Kader-Eintrag ohne Person dahinter hätte nichts davon, und niemand könnte für ihn widersprechen oder löschen lassen.
Wer keine App installieren will, bekommt sie trotzdem im Browser: Squova läuft dort vollständig, ohne Installation. Für einzelne Termine gibt es zusätzlich den Weg ganz ohne Konto, den externen Termin-Link (siehe Termine und Zusagen). Wer nur zweimal im Jahr aushilft, sagt darüber zu, ohne im Kader zu stehen.
Das Mitgliedsprofil
Ein Profil ist in drei Bereiche gegliedert:
- Sportliches: Position, Zweitposition, Körpergröße, Händigkeit, Trikotgröße, Trikotnummer. Zur Wahl steht, was eure Sportart kennt: in der Halle sieben Rollen, am Strand Block, Abwehr und Universal. ⚠️ Vier dieser Werte stehen oben als Kacheln, und sie kommen aus zwei Quellen: Position und Zweitposition gehören diesem Team, Körpergröße und Händigkeit gelten für alle deine Teams. Geändert wird das eine im ⋮ des Profils, das andere im Konto.
- Persönliches: Geburtstag, dabei seit.
- Kontakt: E-Mail, Telefon, Adresse, Notfallkontakt.
- Nicht verfügbar bis: ein Datum, mehr nicht.
Kontaktdaten sind ein eigenes Recht. Nicht jede:r im Team muss die Telefonnummer aller anderen sehen können. Wer die Mitgliederliste sehen darf, sieht deshalb nicht automatisch die Kontaktdaten. Das ist getrennt und wird getrennt vergeben.
Die Verfügbarkeit liegt hinter derselben Schranke. Sie sehen nur die Person selbst und der Trainerstab, nicht die ganze Mannschaft. Seit dem 20.08.2026 ist es ein reines Datum: Du trägst ein, bis wann du nicht kannst, und das Feld nimmt gar nichts anderes mehr an. Vorher war es ein Textfeld, und was ein Feld erlaubt, wird eingetragen: Es sammelte Diagnosen. Zur Planung reicht der Tag, und eine Diagnose ist eine Gesundheitsangabe, die im Kader niemanden etwas angeht.
Die Trikotnummer pflegt das Trainer-Team, nicht die Person selbst.
Die fünf vorbereiteten Rollen
| Rolle | Gedacht für | Standardmäßig |
|---|---|---|
| Inhaber:in | wer das Team angelegt hat | alle Rechte |
| Admin | Mit-Verwaltung | alle Rechte |
| Trainer:in | sportliche Leitung | Termine, Anwesenheit, Taktik, Ergebnisse, Mitglieder pflegen |
| Kassenwart:in | die Kasse | Finanzen, Buchungen, Umlagen |
| Mitglied | alle anderen | lesen, zusagen, mitreden |
Es gibt genau eine Inhaberschaft je Team. Sie hängt an keinem Recht und lässt sich nur weitergeben, mit Annahme durch die andere Seite: Team verwalten → Die Inhaberschaft.
Diese Verteilung ist der Startpunkt, nicht das Gesetz. Jedes Team kann jede Rolle anders schneiden. Wenn bei euch die Kassenwartin auch Termine anlegt, gebt ihr das Recht. Ihr müsst sie nicht zur Admin machen.
Rechte anpassen
Unter Team verwalten → Rollen & Rechte siehst du alle Rollen. Der Reiter Wer darf was beantwortet die umgekehrte Frage: Du wählst ein Recht und siehst, wer es hat und über welche Rolle. Das ist die Frage, die im Verein wirklich gestellt wird („wer kommt an die Kasse?“), und die Rolle daneben sagt dir, wo du etwas änderst. Hat ein Recht niemand, steht das ausdrücklich da. Tippst du eine an, öffnet sich der Editor mit den Rechten nach Bereichen sortiert: Termine, Sport, Mitglieder, Kommunikation, Dateien, Ressourcen, Finanzen, Verwaltung. Jedes ist einzeln umlegbar.
Über + legst du eine eigene Rolle an, etwa „Betreuer“ oder „Co-Trainerin“. Eigene Rollen lassen sich wieder löschen, solange sie niemandem zugewiesen sind.
Ein Detail, das Ärger spart
Das Recht „Treffen vorschlagen“ steht bewusst getrennt vom vollen Termin-Recht. Damit kann jemand einen lockeren Termin anlegen (Grillen, Videoabend, „wir müssten mal reden“), ohne den Trainingsplan ändern zu können. Solche Vorschläge kommen selten von der Trainerin.
Gruppen
Unter Team verwalten → Personengruppen pflegst du sie. Sie sind das Ziel, auf das du Sichtbarkeit einschränkst: eine Ankündigung nur an die Stammsechs, einen Termin nur an die Jugend.
Zwei Gruppen pflegen sich selbst und stehen nur zur Ansicht:
- Trainerteam: alle mit einer Rolle, die Zählt zur Leitung trägt,
- Spieler: alle aktiven Mitglieder, die nicht im Trainerteam sind.
Alles andere definierst du frei: Name plus Mitglieder-Auswahl. Beim Erstellen von Terminen, Ankündigungen, Umfragen und Dateien tauchen sie im Schritt Sichtbarkeit auf.
Wer zählt zur Leitung
Jede Rolle trägt einen Schalter Zählt zur Leitung. Er vergibt keine Rechte. Er entscheidet zwei Dinge: In der Mitglieder-Liste steht die Person unter Trainerstab statt unter Spieler, und sie gehört zur automatischen Gruppe Trainerteam, die du als Empfänger wählen kannst.
Voreingestellt trägt ihn nur Trainer:in. Legst du eine eigene Rolle an, etwa „Betreuerin“ oder „Co-Trainer“, setzt du ihn selbst. Inhaber:in und Admin tragen ihn nicht: Sie verwalten das Team, trainieren aber nicht zwangsläufig.
Vor dem 19.08.2026 gab es diese Frage zweimal, mit zwei verschiedenen Antworten. Die Liste verglich die Rolle mit „Trainer:in“, die Gruppe „Trainerteam“ fragte, wer Termine verwalten darf. Ein Admin war deshalb Empfänger im Trainerteam und stand gleichzeitig unter Spieler. Eine eigene Rolle fiel immer unter Spieler, egal wie sie hieß.
Ämter und Titel
Unter Team verwalten → Ämter & Titel legst du Titel an wie „Kapitänin“, „Schriftführer“ oder „Materialwart“. Das sind Label mit Farbe: Sie stehen am Mitglied und schaffen Klarheit im Team, geben aber keine Rechte. Rechte kommen ausschließlich über Rollen.
Die Trennung ist Absicht: Wer Kapitänin ist, muss nicht die Kasse sehen dürfen.
Die Amtszeit
Jede Zuweisung kann ein von und ein bis tragen. Beides ist freiwillig: Ohne „bis“ gilt das Amt unbefristet, und genau das ist der Normalfall bei einer Kapitänin. Ein Kassenwart wird dagegen oft für zwei Jahre gewählt, und dann steht das Ende von Anfang an drin.
Du setzt den Zeitraum im Profil der Person unter Zugang & Rollen: Dort steht jedes Amt mit seiner Amtszeit als eigene Zeile, ein Tipp öffnet die beiden Datumsfelder.
Läuft eine Amtszeit ab, passiert nichts automatisch. Das Amt bleibt an der Person und ist als abgelaufen gekennzeichnet, in der Mitglieder-Liste verschwindet nur die Pille. Unter Ämter & Titel stehen alle abgelaufenen Amtszeiten namentlich, damit ihr entscheiden könnt: verlängern oder entziehen.
Ein Amt, das sich selbst wegnimmt, wäre eines Morgens weg, ohne dass jemand davon erfährt. Deshalb entzieht Squova nichts von selbst und sagt stattdessen, was zu entscheiden ist.
Ein Amt mit einem „von“ in der Zukunft gilt noch nicht: In der Akte steht „geplant“, eine Pille gibt es dafür noch nicht. So lässt sich eine Nachfolge vorher eintragen.
Jemanden entfernen
Beim Entfernen hast du die Wahl zwischen deaktivieren und löschen. Deaktivieren nimmt die Person aus dem laufenden Betrieb, lässt aber die Geschichte stehen; Anwesenheiten und Ergebnisse vergangener Saisons bleiben stimmig. Löschen entfernt die Daten.
Nimm im Zweifel deaktivieren. Eine gelöschte Saison lässt sich nicht rekonstruieren.
Mehrere Rollen für eine Person
Jede Person hat eine Basis-Rolle. Sie steht als Abzeichen am Mitglied und lässt sich im Profil der Person über das ⋮-Menü oben rechts setzen.
Daneben kannst du Zusatzrollen vergeben, im selben Menü. Wer Mitglied ist und zusätzlich die Kasse führt, bekommt die Basis „Mitglied“ und die Zusatzrolle „Kassenwart:in“. Die Rechte addieren sich: Die Person kann alles, was eine der beiden Rollen erlaubt.
Die Basis lässt sich nicht wegnehmen, ohne eine neue zu setzen. Ohne Rolle hätte jemand keinerlei Rechte und sähe eine leere App, ohne zu erfahren warum.
Rechte, die personenbezogene Daten öffnen
Fünf Rechte tragen im Editor einen Hinweis, weil an ihnen Daten über einzelne Personen hängen: Anlegen & bearbeiten (Telefon, Adresse, Notfallkontakt, Geburtstag), Verfügbarkeit sehen, Statistik aller, Skills bewerten und Einsehen bei den Finanzen. Der Hinweis steht dauerhaft daneben, nicht erst beim Antippen.
Verfügbarkeit sehen ist dabei ein eigener Fall. Auch ein Datum sagt etwas über die Person, selbst wenn es keinen Grund nennt. Es hängt seit dem 19.08.2026 an einem eigenen Recht und nicht mehr an „Anlegen & bearbeiten“: Wer Trikotnummern pflegt, muss nicht wissen, wer sich die Schulter verletzt hat. Voreingestellt haben es Inhaber:in, Admin und Trainer:innen. Die Person selbst sieht ihre eigene Angabe immer.
Wenn du einer Rolle so ein Recht neu gibst, fragt Squova beim Speichern nach und nennt, was daran hängt. Hat die Rolle es schon, kommt keine Rückfrage.
Die Markierung ist ein Hinweis, keine Sperre. Ihr entscheidet, wer was sehen darf. Der Hinweis sorgt nur dafür, dass ihr wisst, was ihr entscheidet.
Rollen anpassen
Unter Team verwalten → Rollen & Rechte liegt jede Rolle deines Teams. Tippe eine an, setze oder entferne Häkchen und speichere. Das gilt auch für die mitgelieferten Rollen: Wenn Trainer:innen bei euch keine Wettbewerbe anlegen sollen, nimm ihnen das Recht.
Eine geänderte Rolle trägt in der Liste die Marke geändert und daneben die Zahl der Rechte, die vom Standard abweichen. Im Editor steht dann Auf Standard zurücksetzen. Der Knopf erscheint nur, solange wirklich etwas abweicht.
Eine eigene Rolle legst du über das „+“ an. Unter Basiert auf kannst du die Rechte einer bestehenden Rolle übernehmen und von dort weiterarbeiten. Das ist eine Kopie, keine Verknüpfung: Änderst du später die Vorlage, bleibt deine Rolle, wie sie ist.
Die Rolle Inhaber:in lässt sich nicht ändern. Sie hat immer alle Rechte. Ohne diese Ausnahme könnte sich ein Team aussperren: Nimmt sich die letzte Person mit dem Recht „Rollen verwalten“ genau dieses Recht weg, kommt niemand mehr an die Vergabe heran.
Jede Änderung an Rechten wird mitgeschrieben. Wer wem wann welchen Zugriff gegeben hat, steht im Rechte-Protokoll und ist für Personen mit dem Recht Audit-Log einsehbar.
Was du siehst, hängt an deiner Rolle
Squova blendet aus, was deine Rolle nicht freigibt. Fehlt dir das Recht „Taktik ansehen“, steht Taktik nicht in der Navigation, und auch nicht im Team-Hub auf dem Telefon. Dasselbe gilt für Material, Kontakte, Statistiken und Finanzen. Selbst der Tab „Termine“ verschwindet, wenn eine Rolle das Recht „Termine sehen“ nicht hat.
Erreichst du eine solche Seite trotzdem, etwa über eine Benachrichtigung oder einen geteilten Link, sagt sie dir, welches Recht fehlt. Dort steht kein Ladefehler und kein Knopf zum Wiederholen. Ein zweiter Versuch ändert nichts an einer Berechtigung.
Ein fehlendes Recht wird nicht beworben. Bei einem Modul, das erst ein größerer Tarif freischaltet, siehst du ein Schloss und ein Angebot. Bei einem fehlenden Recht siehst du nichts: Rechte vergibt dein Verein.
Wer darf was
Rund um Mitglieder, Rollen und Gruppen gibt es zwölf Rechte.
| Recht | Was es erlaubt |
|---|---|
| Mitglieder sehen | die Mitglieder-Liste einsehen |
| Profile bearbeiten | Spitzname, Position, Trikotnummer und Trikotgröße pflegen |
| Kontaktdaten sehen | E-Mail, Telefon, Adresse, Notfallkontakt und den Geburtstag |
| Einladen und freigeben | einladen, Beitritts-Code pflegen, Anfragen freigeben |
| Zugang verwalten | alle Mitgliedschaften sehen, sperren und wieder freischalten |
| Löschen | Mitglieder deaktivieren oder löschen |
| Verfügbarkeit sehen | das Datum, bis wann jemand nicht kann |
| Statistik aller | Detail-Statistik aller Mitglieder statt nur der eigenen |
| Skills bewerten | Skill-Bewertungen vergeben |
| Gruppen verwalten | Personengruppen anlegen und pflegen |
| Rollen verwalten | Rollen anlegen und Berechtigungen verteilen |
| Team-Einstellungen | Branding und Einstellungen des Teams pflegen |
Wo sie wirken. Alles Personenbezogene liegt seit dem 19.08.2026 an einem Ort, unter Mitglieder. Wer eines dieser Rechte hat, kommt dorthin; was er dort sieht, hängt am Recht:
| Was du dort tun willst | Recht |
|---|---|
| Liste sehen, jemanden anklicken | Mitglieder sehen |
| Anfragen freigeben oder ablehnen | Einladen und freigeben |
| Sperren und wieder freischalten | Zugang verwalten |
| Kontaktdaten in Liste und Akte | Kontaktdaten sehen |
| Rolle, Zusatzrolle, Amt setzen | Rollen verwalten |
| Team verwalten (Rollen, Ämter, Gruppen, Einladungen, Anfragen) | das jeweilige Recht der Zeile |
So sind sie voreingestellt:
| Rolle | Kader sehen | Mitglieder pflegen | Zugang verwalten | Rollen verwalten | Team-Einstellungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Inhaber:in, Admin | ja | ja | ja | ja | ja |
| Trainer:in | ja | ja | ja | nein | nein |
| Mitglied | ja | nein | nein | nein | nein |
| Kassenwart:in | ja | nein | nein | nein | nein |
Zugang verwalten ist die Mitglieder-Liste samt Kennzahlen, dazu sperren und wieder freischalten. Trainer:innen haben es seit dem 19.08.2026 nach Voreinstellung. Vorher lag es bei Inhaber:in und Admin, obwohl Trainer:innen Mitglieder entfernen durften: Die härtere Maßnahme war erlaubt, die mildere nicht.
⚠️ Trainer:innen dürfen Mitglieder pflegen, aber keine Rechte vergeben. Sie legen an, löschen, bewerten, verwalten Gruppen, sehen Kontaktdaten und laden ein. Rollen verwalten und Team-Einstellungen liegen dagegen bei Inhaber:in und Admin.
Pflegen, Mitlesen und Einladen sind drei Rechte, nicht eines (seit 19.08.2026). Wer Trikotgrößen einträgt, muss nicht die Telefonnummern und Notfallkontakte sehen, und wer Leute hereinlässt, ist eine dritte Frage. Voreingestellt hat Trainer:in alle drei; ihr könnt sie einzeln vergeben.
Es ist dieselbe Trennung wie bei der Kasse: Wer die Mannschaft führt, soll nicht nebenbei festlegen können, wer im Team was darf. Wollt ihr es anders, gebt ihr der Rolle „Trainer:in“ die beiden Rechte ausdrücklich dazu.
Die Skill-Bewertung ist ein eigenes Recht und voreingestellt aus. Sie gehört nicht in jedes Team, und in keins ohne Absprache.
Trägt eine Trainer:in eine Bewertung ein, bekommt die bewertete Person eine Meldung: „Bewertung aktualisiert”, mit dem Namen der Trainer:in und einem Sprung ins eigene Profil. Sie ist still, also ohne Ton und ohne Push, und sie nennt weder Werte noch Kommentar. Niemand sonst erfährt davon, auch nicht der übrige Trainerstab. Deine eigene Selbsteinschätzung meldet gar nichts, du kennst sie ja.