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Kommunizieren

Wer sieht was

Die Empfängerliste, ein Vokabular für alle Module. Standard ist das ganze Team, einschränken geht auf Gruppen und Personen.

„Sieht das jetzt das ganze Team?“ ist die Frage, die in der Praxis am häufigsten aufkommt. Die Antwort ist überall dieselbe, denn Squova benutzt ein Vokabular für alle Inhalte: Termine, Ankündigungen, Umfragen, Dateien, Taktik.

Die Grundregel

Ohne Einschränkung sieht das ganze Team den Inhalt. So ist der Normalfall und die Voreinstellung.

Beim Anlegen gibt es einen Schritt Sichtbarkeit. Lässt du ihn unberührt, bleibt es beim ganzen Team. Schränkst du ein, sehen ihn nur die Genannten; für alle anderen existiert er nicht. Es ist keine Sperre mit Hinweis, es ist Abwesenheit.

Worauf du einschränken kannst

Auf Gruppen. Zwei Gruppen pflegen sich von selbst aus den Rollen:

  • Trainerteam: alle mit einer Rolle, die Zählt zur Leitung trägt,
  • Spieler: alle aktiven Mitglieder, die nicht im Trainerteam sind.

Den Schalter setzt du je Rolle unter Team verwalten → Rollen & Rechte. Bis zum 19.08.2026 zählte hier, wer Termine verwalten darf; damit war ein Admin im Trainerteam, stand in der Mitglieder-Liste aber unter Spieler. Es gibt jetzt eine Antwort für beides.

Dazu kommen die Gruppen, die ihr selbst anlegt („Stammsechs“, „Jugend“, „Fahrer“). Sie werden unter Team verwalten → Personengruppen gepflegt, siehe Mitglieder, Rollen & Rechte.

Auf einzelne Personen. Für den Fall, dass keine Gruppe passt.

Beides lässt sich kombinieren.

Zwei Ausnahmen, die immer gelten

  1. Wer etwas erstellt hat, sieht es weiter, auch wenn er sich selbst nicht in die Empfängerliste gesetzt hat.
  2. Verwaltende bleiben handlungsfähig. Wer im Team die entsprechenden Rechte hat, kann einen eingeschränkten Inhalt verwalten. Sonst könnte man mit einer Empfängerliste die Trainerin aus ihrem eigenen Terminplan aussperren.

Merksatz: Die Empfängerliste gibt Rechte dazu, sie nimmt keine weg.

Über die Team-Grenze hinweg

Dieselbe Empfängerliste regelt auch das Teilen mit anderen Teams, einem weiteren eigenen Team oder einem verbundenen. Dort gibt es zusätzlich eine Stufe:

StufeBedeutung
Nur sehenlesen, sonst nichts
Mitmachenzusagen, abstimmen, kommentieren, reagieren
Bearbeitenändern, nur für ein weiteres eigenes Team sinnvoll

Für verbundene Teams ist bei „Mitmachen“ Schluss; ein fremdes Team kann eure Inhalte nicht bearbeiten. Details: Verein & Team-Verbindungen.

Innerhalb des eigenen Teams gibt es diese Stufen bewusst nicht: Wer namentlich ausgewählt ist, soll mitmachen dürfen. „Nur sehen“ auf Personen-Ebene wäre eine leere Geste, und „bearbeiten“ regeln ohnehin die Rollen.

Was die Empfängerliste nicht ist

Sie ersetzt keine Rechte. Beides greift zusammen:

  • Rollen bestimmen, was du grundsätzlich darfst: Termine anlegen, Kasse führen, Ergebnisse melden.
  • Die Empfängerliste bestimmt, wer einen einzelnen Inhalt sieht.

Ein Mitglied ohne Termin-Recht bekommt also nicht dadurch eines, dass du ihm einen Termin schickst.

Ein paar typische Fälle

Du willst…So geht’s
eine Info nur an den TrainerstabAnkündigung, Gruppe Trainerteam
ein Zusatztraining nur für die Stammsechseigene Gruppe anlegen, Termin darauf einschränken
eine heikle Abstimmung ohne NamenUmfrage anonym (siehe Umfragen)
einen Spielplan auch fürs zweite TeamTermin an das andere Team, Stufe Mitmachen
eine Datei nur für die JugendGruppe wählen beim Hochladen

Kontaktdaten sind gesondert geregelt

Telefonnummern, Adressen und Notfallkontakte laufen nicht über die Empfängerliste, sondern über ein eigenes Recht. Wer die Mitgliederliste sehen darf, sieht deshalb nicht automatisch die Kontaktdaten, siehe Mitglieder, Rollen & Rechte.

Wer darf was

Sichtbarkeit ist kein eigenes Recht. Wer einen Inhalt anlegen darf, legt beim Anlegen auch fest, wer ihn sieht. Ein Termin-Recht entscheidet also über die Sichtbarkeit eines Termins, ein Ankündigungs-Recht über die einer Ankündigung.

WerWas er einschränken kann
Wer den Inhalt anlegtgenau diesen Inhalt
Wer das jeweilige Verwalten-Recht hatauch fremde Inhalte derselben Art
Alle anderennichts

Gruppen sind die Ausnahme. Sie sind Ziele für Einschränkungen und werden zentral gepflegt, mit dem Recht Gruppen verwalten. Wer eine Gruppe ändert, ändert damit rückwirkend, wer die Inhalte sieht, die auf sie eingeschränkt sind.

⚠️ Eine Einschränkung ist keine Sperre, sondern Abwesenheit. Wer nicht dazugehört, sieht den Inhalt gar nicht und bekommt auch keinen Hinweis, dass es ihn gibt. Das ist Absicht: Ein sichtbares Schloss verrät bereits, dass etwas existiert.